Die Fotobrauer stellen sich vor
Die Fotobrauer sind eine junge Fotogruppe in Erlangen. Die neue DVF-Gruppe präsentiert sich mit einer Ausstellung im Begegnungszentrum Fröbelstrasse in Erlangen erstmals der Öffentlichkeit. Die ausgewählten Werk zeigen die Vielfalt des fotografischen Schaffens der Mitglieder.
Die Erlanger Fotobrauer sind eine junge Fotogemeinschaft im DVF. Ihre Wiege stand im Herbst 2008 im medizinischen Bereich der Universität. Die Vielseitigkeit der fränkischen Braukultur gab ihnen die Idee für den Namen: Fotografen, die ihre Bilder so fantasievoll und individuell gestalten wollen wie die unterschiedlichen Geschmackserlebnisse beim Genuss fränkischen Bieres.
Unabhängig von Kamera-Marken und mit unterschiedlichen Ausrüstungen gehen sie auf fotografische Entdeckungsreisen, um nach Schönheit und Ausdruck in bestem Licht zu suchen. Dabei lassen sie sich die Freiheit, technische Perfektion und emotionale Gestaltung voll auszuleben und grenzen kein fotografisches Thema aus. Durch die unterschiedlichen Stärken und Schwerpunkte jedes Einzelnen profitiert ihre Gemeinschaft. In eigenen Workshops und gemeinsamen Projekten findet ein reger Erfahrungsaustausch statt.
Schnell herangewachsen in 2 Jahren tun sie nun mit ihrer ersten freien Ausstellung den Schritt in die breite Öffentlichkeit. In den Räumen des Begegnungszentrums Fröbelstrasse stellen neun Mitglieder der Fotobrauer Bilder zu verschiedenen Themen aus, die persönliche Schwerpunkte darstellen oder gerade bei ihnen aktuell sind.
- Heribert Eichler zeigt mit „Augenblicke“ Momentaufnahmen des Lebens – Eindrücke, die ihn berührt haben und sofort verflogen sind.
- Mit „1/8 sec“ hält Roland Hauke die Bewegung fest. Ihn fasziniert das experimentelle
- Foto. Simon Johnson aus England schildert uns visuell die Lieblichkeit und den Charakter kleiner englischer Dörfer in Devon und Cornwall – hier erscheint alles in Miniatur entlang der engen Dorfstraßen.
- Roman Kopp ruft mit dem Thema “modern flora” anhand von Blumen die analogen Farben wieder ins Leben zurück. Es geht ihm um die Farben der analogen Negative, eine Welt von gestern nochmal wiederbelebt.
- Alexander Kulla schätzt die serielle Fotografie. Mit „Ein Motiv – viele Gesichter“ widmete er sich in der letzten Zeit der Porträtfotografie.
- Auch Mario Lorenz arbeitet schwerpunktmäßig im Portrait und Fashionbereich. Sowohl bei natürlich vorhandenem als auch künstlichen Licht setzt er seine weiblichen und männlichen Modelle in Szene.
- Graffitis sind nicht immer Schmierereien sondern erreichen manchmal die Qualität von „Kunst auf Mauern“. Sepp Martin zeigt uns anspruchsvolle Wandbilder, die zum Denken anregen.
- Ivonne Schacke brachte mit „ NYC life“ Bilder der Ruhe und der Hektik aus New York City mit, die die Kontraste in dieser Großstadt sichtbar machen.
- Martina Schonath widmet sich mit ihrer Arbeit den kleinen Dingen. Mit „Innerhalb 5 Quadratmetern“ rückt sie uns die Vielfalt in der Makro-Welt vor das Auge.
Dieses Kaleidoskop zeigt die Themenbreite bei den Fotobrauern. Fototechnik ist bei ihnen nur ein Thema am Rande, da alle ohnehin mit der modernen Kamera- und Bildbearbeitungstechnik vertraut sind. Ihre Schwerpunkte sehen sie in der Weiterentwicklung bei der Findung von Fotoideen und in der Bildgestaltung. Rege Bilddiskussionen in der Gruppe, der Austausch mit anderen und die fachliche Auseinandersetzung mit Ausstellungen und Werken anderer Fotografen sind ihre beständige Herausforderung. Mit der vorliegenden Ausstellung wollen sie diesen Austauschprozess intensivieren.
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Grüße bis demnächst.
Andreas